Dolny Œl¹sk - dziedzictwo przesz³oœci utrwalone w zabytkach

Niederschlesien - die Erbschaft der Vergangenheit in Denkmälern verewigt

Lower Silesia - inheritance of the past in remains


 

Trzebieñ - powiat boles³awiecki

vor 1945 Kittlitztreben - Kreis Bunzlau

 

                       

Puste miejsce po pa³acu znakuje betonowy kr¹g widoczny na pierwszym zdjêciu.

                   

Zabudowa gospodarcza dawnego maj¹tku.



       

Dawna piekarnia, szko³a oraz willa.

       

Dawna stacja kolejowa oraz miejsce po torowisku.

Autor fotografii Eckhard Huth z Drezna.



 

Archiwalne widokówki i zdjêcia

Historische Ansichtskarten und Fotos

                       

                   

Stajnie w maj¹tku akwarela autor - Georg Burmester.


Sammlung Duncker

KITTLITZTREBEN
PROVINZ SCHLESIEN - REGIERUNGS - BEZIRK LIEGNITZ - KREIS BUNZLAU


Kittlitztreben liegt auf dem rechten Ufer des Bobers und bildet seit 1676 mit den Rittergütern Alt-Oels und Urbanstreben einen Besitz. Vor diesem Zeitpunkt waren nur die beiden letzteren Güter mit dem Herrensitz zu Alt-Oels in einer Hand vereint. In den Urkunden, welche dort viel weiter als in Kittlitztreben zurückreichen, werden 1314 Heinrich von Landskron, 1407 Georg von Stewitz, 1524 ein von Bibran als Besitzer von Alt-Oels genannt, während in Kittlitztreben erst 1559 mit Hans und Anton von Bibran die Namen der Besitzer bekannt werden. Dieses alte, 1624 in den Freiherrnstand erhobene, jetzt erloschene Geschlecht derer von Bibran theilte sich im Anfang des 16. Jahrhunderts in die Linien Kittlitztreben, Profen und Modlau, von welchen letzteren die Bibrans in Alt-Oels und Urbanstreben nahe Vettern waren. Ein Jahrhundert lang vererbten sich die Güter Kittlitztreben und Alt-Oels in diesen Linien fort, bis im Anfang des 17. Jahrhunderts sie fast gleichzeitig, wenn auch nur vorübergehend, in fremde Hände übergingen. 1606 verkaufte Carl Siegmund von Bibran die Alt-Oelser Güter an seinen Schwager Melchior von D ahme, welchen 1621: „die Bauern zur alten Oelse, die sich in 50stark zusammen rottiret und in die Kirche Feuer gegeben nebst sonst 3 Personen erschlagen und erschossen." Dessen Wittwe vermählte sich in zweiter Ehe mit Siegmund von Zedlitz und brachte diesem die Güter zu, bestimmte aber zugleich, dass nach seinem Tode, welcher 1652 erfolgte, Alt-Oels und Urbanstreben an Siegmund Heinrich Freiherrn von Bibran fallen sollten. In Kittlitztreben war auf Hans und Anton von Bibran, Adam und diesem 1601 Nicol von Bibran, der Erbauer des Schlosses daselbst, gefolgt. Eine eingemauerte steinerne Inschrift giebt über diesen Bau folgende Mittheilung: „ Gott zu Lobe und dem Geschlecht zu Ehren habe ich Nicol von Bibran dies Haus angefangen zu bauen im 1600 und anderem Jahre und im 1603 Jahre vollendet". Schon 1604 verkaufte Nicol von Bibran Kittlitztreben an Fabian von Zedlitz auf Hartmannsdorf und es folgen sich nun in der so traurigen ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Caspar von Braun, Gottfried von Gersdorf, dessen minorenne Erben, David von Fürst, Hedwig Dorothea von Senden geborene von Schellendorf und ihr Gemahl Hans Jakob von Senden als Besitzer schnell auf einander. Erst mit dessen Tochter Maria Theresia vonSenden, welche 1663 Kittlitztreben erbte und sich später mit Ferdinand Maximilian von "Wachteln vermählte, scheint ein ruhigerer und festerer Besitzstand eingetreten zu sein. Ueber die Schicksale, welche das Schloss zu Kittlitztreben während dieser bewegten Zeit erfahren hat, giebt eine ebenfalls steinerne, am südlichen Hofthor eingemauerte Inschrift Aufschluss: „Nun hat dieses Haus von Anno 1603 an bis 1642 wohl erbauet gestanden bis es durch des Schwedischen General Schtal Hansens Koch, so dazu mal in diesem Hause, seine Arme aber auf diesem umbliegenden Berge Campiret ganz ausgebrandt, da es alsdann bis Anno 1671 oede und wüste stehen müssen, das auch in wehrender Zeit auf der Mauer grosse Bäumer, wie zu einem Gedächtniss noch ein stock auf dem Thurm aufgehoben wird, ausgewachsen gewessen, von mir aber Ferdinand Maximilian von Wachteln, dieser Zeit Erbherr zu Kittlitztreben Gott zu Ehren und meinen nachkommen zum besten, deren ich keinen einige Besserung verwehre, wieder aufgebauet worden. Dieser Hausbau und vor Allem die Folgen des dreissigjährigen Krieges hatten aber das Vermögen Maximilians von Wachteln so sehr zerrüttet, dass er Kittlitztreben an den schon oben erwähnten Sigismund Heinrich Freiherrn von Bibran zu Alt-Oels und Urbanstreben 1676 verpfändete und dann 1679 verkaufte, wodurch die drei Güter zum jetzigen Besitzstande vereinigt warden. Sein Sohn Benjamin Freiherr von Bibran erhöhte 1717 das Schloss um einen Stock, erbaute den noch jetzt stehenden Thurm, fügte der, von seinem Vorbesitzer 1683 errichteten Thurm-Glocke noch eine zweite, grössere hinzu und schmückte den ganzen Bau mit vortrefflichen, aus Sandstein gehauenen Ornamenten und Verzierungen. 1722 ging Kittlitztreben durch Kauf an Christoph Friedrich, Graf zu Stollberg und 1727 an Hans Heinrich III. Grafen zu Hochberg auf Rohnstock über. Ihm folgte sein Sohn Hans Heinrich IV, welcher 1755 noch die Herrschaften Fürstenstein und Friedland durch Erbgang erhielt. — Bei der Theilung dieses bedeutenden Besitzes nach seinem Tode unter seine beiden Söhne kam Kittlitztreben nebst Rohnstock an Gottlob Hans Ludwig Grafen von Hochberg, während die beiden anderen Herrschaften an Hans Heinrich V. übergingen. Da Gottlob Hans Ludwig aber schon 1791 kinderlos starb, so fiel Kittlitztreben nebst Rohnstock an die Gräflich Hochbergsche Linie zu Fürstenstein, wodurch Hans Heinrich VI. wieder den ganzen Besitzstand der Familie vereinte. — Leider aber hat er Kittlitztreben seines schönsten Schmuckes entkleidet, indem er die steinernen Ornamente von dort entfernen und in Fürstenstein zum Bau des sogenannten alten Schlosses verwenden liess. 1805 erwarb der Major im Prittwitz Dragoner Regiment und Landrath Albrecht von Kölichen Kittlitztreben, der es 1840 seinem Sohn dem Bergamts-Assessor Ernst von Kölichen hinterliess. Seit 1870 hat dessen Neffe, der Appellationsgerichts-Referendar a. D. Friedrich von Kölichen den Besitz angetreten. Das Schloss ist jetzt in seiner äusseren Architectur noch ebenso erhalten, wie es vor 150 Jahren durch Benjamin von Bibran hergestellt worden ist, nur der Garten rings um dasselbe, welcher im französischen Stil angelegt war, ist seit einigen Jahren in eine englische Anlage umgewandelt worden.


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Tomasz  Mietlicki    e-mail  -  itkkm@o2.pl