Dolny Œl¹sk - dziedzictwo przesz³oœci utrwalone w zabytkach
Niederschlesien - die Erbschaft der Vergangenheit in Denkmälern verewigt
Lower Silesia - inheritance of the past in remains
Czerñczyce - powiat polkowicki
vor 1945 Ehrenfeld früher Tschirnitz - Kreis Glogau
Klasycystyczny pa³ac wzniesiony w latach 20-tych XIX wieku. Obok pa³acu w latach 1870 – 1880 powsta³ park naturalistyczno – krajobrazowy z zachowanym do dziœ ciekawym drzewostanem.
Pa³ac od strony zachodniej i pozosta³oœæ grobowca na jego ty³ach.
Zabudowa gospodarcza dawnego maj¹tku.
Centrum miejscowoœci.
Pa³ac w Czerñczycach - akwarela autorstwa Antoniego Boka - G³ogów 2006.
Sammlung Duncker
TSCHIRNITZ
PROVINZ SCHLESIEN - REGIERUNGS - BEZIRK LIEGNITZ - KREIS GLOGAU
Tschirnitz erscheint zuerst 1508 im Besitz von Caspar Wandritsch resp. eines
Antheils davon. 1538 verkauft Siegmund Wandritsch. einen Antheil von Tschirnitz
an Caspar Loben. 1542 vertauscht Hans Sack von Kreidelwitz seinen Antheil von
Tschirnitz an Andreas Sack. In einem Verzeichnisse von Ritterdienste (Ende des
XVI. Jahrh) werden als für Tschirnitz dienend bezeichnet: Andreas Sack und die
Motschelnitzer. 1570 erscheint als ein Besitzer von Tschirnitz Balzer von
Motschelnitz. Dieses letzteren Schwestersohn Siegismund von Lestwitz und
Wirsewitz erscheint 1611 als Besitzer von Tschirnitz, doch wird dieses Gut in
dem Testamente seiner Mutter Barbara, Wittwe des Hans von Lestwitz (t 1577) vom
Jahre 1580 nicht erwähnt, im Gegentheile urkundet Sigismund 1611 die Güter
Tschirnitz und Golgowitz von Friedrich von Kreckwitz und Christof von
Schellendorf gekauft zu haben. Sigismund f am 5. December 1617 act. 66. Ihm
folgt in Tschirnitz sein ältester Sohn Christoph Friedrich geb. 1. Januar 1605,
t 27. Januar 1684, begraben in Rostersdorf; nach seinem Testamente von 1678
erlangt dann sein Bruder Christoph Siegmund 1680 die Belehnung mit Tschirnitz.
Dieser ist aber anscheinend bald darauf gestorben. 1684 überlassen seine Erben
das Gut zweien von den Geschwistern, nämlich Wolf Joachim und Georg Ernst von
Lestwitz und diese theilen dann in demselben Jahre „ihr väterliches Gut"
Tschirnitz in zwei Theile. 1694 verkauft Georg Ernst von Lestwitz seinen Antheil
an Georg Albrech't von der Heyden. Den anderen Antheil vererbt Wolf Joachim auf
seine Tochter Hedwig Helena, welche sich mit Ernst Heinrich von Lemberg vermählt.
Dieselbe wird 1706 (wo also Wolf Joachim vermuthlich gestorben ist) mit dem Gute
belehnt. Georg Abraham von der Heyde auf Tschirnitz stirbt am 1. April 1716 mit
Hinterlassung eines einzigen Sohnes Siegmund Leopold, auf dem das Gut vererbt.
Dieser verkauft es 1721 an Frau Anna von Schellenhof, geborene von Rohrscheidt,
Gemahlin des Franz Leopold von Schellenhof und diese wiederum weiter an Heinrich
Erdmann von Lemberg 1733, den Erben seines am 12. Mai 1721 verstorbenen Vaters
Ernst Heinrich, so, dass also Heinrich Erdmann von Lemberg von 1733 an wiederum
beide Antheile von Tschirnitz in einer Hand vereinigt, 1765 stirbt er als
Königlicher Mannrechtsbeisitzer und Landesdeputirter und hinterlässt das Gut
seiner Gemahlin Hedwig Elisabeth geborene Freiin von Hund, von dieser kauft es
der Landrath von Wagner, welcher es 1791 besitzt. Nach dieser Zeit scheint der
Besitz öfter gewechselt zu haben. Im Jahre 1833 besass der Lieutnant Otto das
Rittergut, dieser starb im Jahre 1837. Gegenwärtig ist Herr Eduard Schulz
Besitzer von Tschirnitz.
Wenn Sie weitere Bilder oder Ortsbeschreibungen zu dem oben gezeigten Ort haben sollten, wäre ich Ihnen über eine Kopie oder einen Scan sehr dankbar.
Tomasz Mietlicki e-mail - itkkm@o2.pl