Dolny Œl¹sk - dziedzictwo przesz³oœci utrwalone w zabytkach

Niederschlesien - die Erbschaft der Vergangenheit in Denkmälern verewigt

Lower Silesia - inheritance of the past in remains


 

Lubiechowa - powiat z³otoryjski

vor 1945 Hohenliebenthal - Kreis Goldberg

 

   

 Koœció³ p.w. œw. Piotra i Paw³a oraz zabudowa miejscowoœci - dawny zajazd.

       

Pa³ac oraz kartusz herbowy.

Autor fotografii Eckhard Huth z Drezna.



 

Archiwalne widokówki i zdjêcia

Historische Ansichtskarten und Fotos

               


Sammlung Duncker

HOHENLIEBENTHAL

PROVINZ SCHLESIEN - REGIERUNGS - BEZIRK LIEGNITZ - KREIS SCHÖNAU

 

Am Nordabhange der Hohen Kulje, dem hervorragendsten Berge der die Wasserscheide zwischen dem Bober und der Katzbach bildenden Bergkette, liegt inmitten des sich dort weit ausdehnenden Katzbachthales das Dorf Hohenliebenthal. Sein Name wie auch der des naheliegenden Kreisstädtchens Schönau geben von der Anmuth der Gegend Zeugniss und wie sonderbar auch der in dein Namen Hohenliebenthal liegende Widerspruch erscheint, um so bezeichnender ist er, als die Lage des Ortes die Vorzüge der Landebene mit den Reizen der Gebirgsgegend vereint. Schon im fünfzehnten Jahrhundert führte das Gut denselben Namen, wie aus einer vorhandenen Urkunde des Jahres 1474 hervorgeht, nach welcher dasselbe einem Caspar von Borwitz angehörte. Ursprünglich bestand das Rittergut aus fünf Antheilen, welche erst allmählich unter dem Besitze der Freiherrlich von Zedlitz'sehen Familie zu einem Ganzen vereinigt wurden. Neben der von Zedlitz'schen Familie, welche im sechszehnten, siebenzehnten und achtzehnten Jahrhundert fast ununterbrochen im Besitz einzelner oder mehrerer Antheile des Gutes war, hat die Familie Dachs von Polsnitz fast zwei Jahrhunderte hindurch den obern Antheil besessen. Ausserdem waren Theile des Gutes vorübergehend in den Händen derer von Reibnitz, von Fürst, von Nimptsch. Einem Caspar Otto Freiherrn von Zcdlitz verdankt die evangelische Gemeinde ihre Kirche, welche derselbe zunächst als Bethaus in den Wirtschaftsgebäuden des Schlosshofes einräumte. Die Gewohnheit und Anhänglichkeit an die althergebrachte Anbetungsstätte und der Umstand, dass die seitherigen Besitzer (nur mit einmaliger kurzer Unterbrechung) derselben Confession angehörten, haben dieses ursprünglich provisorische Bethaus auch für die nunmehr fast 1,200 Seelen zählende Gemeinde als Kirche fortbestehen lassen. Aeusserlich von den anstossenden Stallgebäuden und sonstigen Wirthschaftsräumen nicht unterschieden, zeichnet sich das geräumige Kirchlein innen durch geschmackvolle und würdige Ausstattung aus. Die nur wenig Glieder zählende katholische Gemeinde hält ihren Gottesdienst in der alten stattlichen, dicht bei dem herrschaftlichen Schlosse stehenden Kirche. Im Jahre 1825 verkaufte der Königliche Landrath Freiherr Caspar Conrad Gottlieb von Zedlitz das Rittergut an Seine Excellenz den Minister Grafen v o n Buelow. Durch ihn und seine Wittwe wurde das Schloss umgebaut und durch Anbau zweier Flügel vergrössert; sowie der Park mit neuen Anlagen versehen. Im Jahre 1837 ging es an Seine Durchlaucht den Fürsten Adam von Czartorisky käuflich über, welcher es im Jahre 1841 an den damaligen Preussischen Gesandten am Sicilianischen Hofe, Geheimen Legationsrath und nachmaliges Mitglied des Herrenhauses Herrn Carl Gustav Ernst von Küster verkaufte. Derselbe vergrösserte das Gut durch Zukaufe von Acker und Forstflächen bedeutend, und setzte die Wirtschaftsgebäude auf den vier Höfen durch umfangreiche Neubauten in den besten Stand. Durch Urkunde des Jahres 1853 stiftete er aus seinem Grundbesitze zwei Fideicommisse, wovon Hohenliebenthal als Haupt-Fideicommiss seinem ältesten Sohne, Lomnitz im Hirschberger Kreise als Neben-Fideicommiss seinem zweiten Sohne zufallen, und jedes von beiden in der betreffenden Familie als Majorat sich forterben sollte. Auf Grund dieser Stiftung fiel nach seinem im Jahre 1861 erfolgten Ableben Hohenliebenthal an seinen ältesten Sohn Alfred, den derzeitigen Besitzer.


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Tomasz  Mietlicki    e-mail  -  itkkm@o2.pl