Dolny Œl¹sk - dziedzictwo przesz³oœci utrwalone w zabytkach
Niederschlesien - die Erbschaft der Vergangenheit in Denkmälern verewigt
Lower Silesia - inheritance of the past in remains
Podgórki - powiat z³otoryjski
vor 1945 Tiefhartmannsdorf - Kreis Goldberg
Pa³ac w Podgórkach.
Tablica informacyjna, wie¿a widokowa na bazie wie¿y zrujnowanego koœcio³a oraz epitafium na œcianie.
Autor fotografii Eckhard Huth z Drezna.
Archiwalne widokówki i zdjêcia
Historische Ansichtskarten und Fotos
Friedrich Bernhard Werner - Schlesische Bethäuser. Reprint von 1748 - 1752.
Sammlung Duncker
TIEFHARTMANNSDORF
PROVINZ SCHLESIEN - REGIERUNGS - BEZIRK LIEGNITZ - KREIS SCHÖNAU
Wenn in dem vorliegenden Werke ein Herrenhaus zum zweiten Mal Veröffentlichung findet, wie hier das Schloss zu Tiefhartmannsdorf, so wird man, bei Vergleich mit der früheren Aufnahme, leicht erkennen, dass diese Wiederholung eine durchaus berechtigte ist. Während sich auf dem ersten Blatt der massige vierkantige Bau frei auf einer Anhöhe erhebt, von welcher herab ein weiter Rundblick auf die Höhenzüge des Katzbacher-Gebirges sich bietet, sehen wir auf der neueren Abbildung das alte Herrenhaus wesentlich verändert. Im Anschluss an die Verhältnisse des Grundbaues wurde das Schloss durch seinen zeitigen Besitzer im Jahre 1874 umgebaut, auch dessen ursprüngliche Bauart, der deutsche Zopfstyl, treu fest gehalten, und doch wirkt das Herrenhaus in seiner jetzigen Gestalt als sei es von Grund aus neu errichtet worden. Zwar ist es die gleiche Anzahl Fensteröffnungen, welche sich in doppelter Reihe zeigt, aber das schwerfällige hohe Ziegeldach ist verschwunden, einestheils wurde durch dasselbe noch eine dritte Reihe Fenster gebrochen, anderntheils in gefälliger gebogener Bedachung abgerundet, und, gleichwie der ganze Bau und seine Umgebung, mit mannigfachem Zierrath und Schmuckanlagen versehen. Dort wo sich vor dem Schlosse ehmals ein grüner Rasenplatz ziemlich schroff herniedersenkte, ist in der Bodenvertiefung ein Gebäude errichtet worden, ein Atelier erbaut, in welchem der Besitzer von Tiefhartmannsdorf seine Gemälde schafft, die den Ruf des Künstlers bis weit hinaus über die Grenzen seiner Heimath-Provinz verbreitet haben. Ein durch Glaswände abgeschlossener, verdeckter Gang, welcher aus dem Erdgeschoss des Schlosses nach dem oberen Stockwerk des auf hohem Unterbau errichteten Ateliers herüberführt, verbindet die Stätte des künstlerischen Schaffens mit den Gemächern, welche der Ruhe und dem behaglichen Genuss des Lebens geweiht sind, und so hat sich Graf Ferdinand von Harrach Tiefhartmannsdorf zu einem Wohnsitz umgeschaffen, welcher dem Bedürfniss seines Eigentümers in jeder Weise entspricht. Tiefhartmannsdorf ist einer der alten Besitze der in Schlesien angesessenen Zedlitze. Seine Berge machen die Scheidelinie zwischen dem grossen Hirschberger Thal und den lieblichen Thälern des Katzbachgebirges. Reisenden wird der Kapellenberg in Erinnerung sein, einer der höchsten Punkte des Riesengebirges, über welchen eine Kunststrasse führt. Der auf der höchsten Spitze des Berges liegende Marmorbruch, Kalköfen und Gasthaus, gehören zu Tiefhartmannsdorf. Die Herren von Zedlitz und Neukirch waren noch bis zum Jahre 1874 Besitzer von Tiefhartmannsdorf, der Königliche Ceremonienmeister Freiherr Hugo von Zedlitz und Neukirch, welcher 1849 das alte Familiengut übernommen hatte, veräusserte dasselbe nach 25 Jahren an den genannten Grafen Ferdinand von Harrach, welcher sofort nach Erwerbung der Besitzung, noch im selben Jahre, den oben besprochenen Umbau vornahm.
Sammlung Duncker
TIEFHARTMANNSDORF
PROVINZ SCHLESIEN - REGIERUNGS - BEZIRK LIEGNITZ - KREIS SCHÖNAU
Tiefhartmannsdorf ist einer der alten Besitze der in Schlesien angesessenen
Zedlitze. Seine Berge machen die Scheidelinie zwischen dem grossen Hirschberger
Thal und den lieblichen Thälern des Katzbachgebirges. Reisenden wird der
Kapellenberg in Erinnerung sein, einer der höchsten Punkte des Riesengebirges,
über welchen eine Kunststrasse führt. Der auf der höchsten Spitze des Berges
liegende Marmorbruch, Kalköfen und Gasthaus gehören zu Tiefhartmannsdorf. Die
Könige Friedrich Wilhelm III. und Friedrich Wilhelm IV. passirten auf ihren
Reisen nach Erdmannsdorf diesen schönen Aussichtspunkt niemals, ohne dort die
Wagen zu verlassen und sich eine Zeit lang an der Fernsicht zu erfreuen. Auch
Friedrich der Grosse lobte die Schönheit dieses Aussichtspunktes und
übernachtete in dem eine halbe Meile davon belegenen Schlosse, welches sich
durch seine schöne Lage auszeichnet. Von seinem Vater, dem verstorbenen
Königlichen General - Major und Landschaftsdirector Freiherrn Otto von Zedlitz
und Neukirch, welcher besonders viel in ökonomischer und volkswirtschaftlicher
Beziehung zur Hebung seiner eigenen Güter wie überhaupt zur Bewirthschaftung der
Gebirgsgüter gethan hat, übernahm der zeitige Besitzer, der Königliche
Ceremonienmeister Freiherr Hugo von Zedlitz und Neukirch im Jahre 1849 das
väterliche alte Familiengut.
Œl¹sk - Dolny Œl¹sk - Schlesien - Niederschlesien - Silesia - Zabytki Dolnego Œl¹ska
Bêdê wdziêczny za wszelkie informacje o historii miejscowoœci, ciekawych miejscach oraz za skany archiwalnych widokówek lub zdjêæ.
Wenn Sie weitere Bilder oder Ortsbeschreibungen zu dem oben gezeigten Ort haben sollten, wäre ich Ihnen über eine Kopie oder einen Scan sehr dankbar.
Tomasz Mietlicki e-mail - itkkm@o2.pl